Branitzer Gutsökonomie
Die Gebäudekomplexe der Gutsökonomie entstand ab 1850 mit Kuhstall, Pferdestall, Kutscherhaus, Schäferei, dem Gutsinspektorenhaus und weiteren Bauten als Wirtschaftshof des Fürsten Pückler. Außerdem gab es hier im 19. Jahrhundert auch Scheunen, ein Gefängnis und Schafstallungen.
Als Architekten war u.a. Ferdinand von Arnim aktiv. Nach Zersiedelung und Abriss von Bauten nach dem Zweiten Weltkrieg, diente die Anlage als LPG. Bis 2006 erfolgte der Rückkauf für die Stiftung und die Generalsanierung von Teilen der Gebäude auf dem Gelände. Saniert wurden die gewaltigen Dachflächen von ca. 1.600m² mit einem eigens für diese Maßnahme hergestellten Dachziegel, welcher in seiner Gestaltung den historischen Dachziegeln entspricht. Passend dazu läuft dieser Ziegel beim Hersteller unter der Bezeichnung „Branitz Biber“. Auch die Fassaden der Gutsökonomie mit Kuhstall, Rinderstall und Gutsinspektorenhaus sowie die Toranlage in den Branitzer Innenpark wurden restauriert und im sogenannten Branitzer Hellrosé gefasst. Damit entspricht die Farbgebung der des Schlosses und weiterer Gebäude im Park. An der Milchstube, auf der Südseite des Kuhstalls, wurde der Schweizer Giebel nach historischen Fotos aus der Zeit um 1870 wiederhergestellt. Dieser bietet nun von der Schmiedewiese einen besonders ästhetischen Blickfang.
Des Weiteren entstanden der Kiosk „Kleiner Cavalier“ mit den Feimen, zwei Veranstaltungssäle, Ausstellungsflächen und das Besucherzentrum der Stiftung.
Quellen:
Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park & Schloss Branitz